Tag 1: Findeis und Orths erste Favoriten

Nach diesem ersten Lesetag hatten sich mit Patrick Findeis' "Kein schöner Land" und Markus Orths' "Zimmermädchen" zwei erste Favoriten im Rennen um den Bachmannpreis herauskristallisiert. Auch Clemens J. Setz kann auf einen Preis hoffen.

Viel Hochachtung vor "Kein schöner Land"

Der als vorletzter am Freitagnachmittag vorgetragene Text erhielt von der Jury eine ausnehmend positive Beurteilung. Ursula März sprach Patrick Findeis "ihre Hochachtung" aus, "eine wahre Entdeckung" war der Autor auch für Andre Vladimir Heiz. "Hochkarätig, trendy, eine große Leistung", urteilten auch die übrigen Juroren.

Ein brillantes und schräges Zimmermädchen

Mit Markus Orths Text "Das Zimmermädchen" ging der erste Lesetag in Klagenfurt zwar zu Ende, die Jury hatte aber noch viel Lob übrig - Kritik hatten die gestrengen Damen und Herren keine mehr übrig. Es sei ein Text mit "toller Perspektive", der "brillant" erzählt sei, wurde allgemein befunden.

Dieter Moor, Ursula März (Foto ORF/Johannes Puch)


Die Diskussionen des ersten Tages im Detail

Am Vormittag erhielt der Text des Österreichers Clemens Setz, "Die Waage", beinah ungeteiltes Lob. Durchwachsen fiel die Kritik für Alina Bronsky und Angelika Reitzers Texte aus, während Thorsten Palzhoff auf weniger Begeisterung bei der Jury stieß.

 Thorsten Palzhoff

 

 Alina Bronsky

 

 Clemens J. Setz

 

 Angelika Reitzer

 

 Martin von Arndt

 

 Patrick Findeis

 

 Markus Orths

 

 Literaturcafe (Foto ORF/Johannes Puch)